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Energie aus Nachwachsenden Rohstoffen bietet nicht nur die Möglichkeit zur Schonung der Umwelt und zur Steigerung unserer Versorgungssicherheit durch das Schließen regionaler Kreisläufe. Sie ist zudem in vielen Bereichen bereits wirtschaftlicher als die Energieversorgung auf der Basis fossiler Ressourcen
Holzpellets - eine Alternative zum Heizöl Holzpellets sind ein ››genormter Brennstoff. In Deutschland gibt die DIN 51731 "Anforderungen an Preßlinge aus naturbelassenem Holz" vor. Demnach haben Holzpellets der Größengruppe HP5 einen Durchmesser von 4 bis 10 mm und eine Länge von unter 5 cm. Der Heizwert der Holzpellets liegt bei 4,9 kWh/kg, was etwa dem Heizwert von einem halben Liter Heizöl entspricht. Bei der Verbrennung von Holz fällt Asche an. Sie kann problemlos über den Hausmüll entsorgt werden. Entsprechend der Norm besitzen Holzpellets einen Aschegehalt von unter 1,5 %. Die Schüttdichte der Pellets ist für einen Holzbrennstoff vergleichsweise hoch; sie liegt bei 650 kg/m3, weshalb Holzpellets im Vergleich zu anderen Holzbrennstoffen einen deutlich geringeren Lagerplatzbedarf haben.
Ein weiteres Plus der Pellets ist ihre große Homogenität. Deshalb ist die Wärmebereitstellung mit Holzpellets vollautomatisch und bei geringsten Emissionen möglich. Und weil die Pellets besonders schütt- und rieselfähig sind, können sie mit dem Tankwagen geliefert und in einen Lagerraum oder Lagertank im Haus eingeblasen werden, aus dem sie bei Bedarf automatisch in die Feuerung transportiert werden. Damit wird das Heizen mit Holz so bequem wie mit einer Ölzentralheizung.
Auf dem ökologischen Steckbrief der Holzpellets könnte geschrieben stehen: heimisch, regenerativ und fast CO2-neutral. In modernen, automatischen Pelletfeuerungen verbrennen Holzpellets besonders emissionsarm. Auch der Energieaufwand für die Herstellung der Pellets aus Restholz liegt mit rund 5% des Energiegehalts deutlich unter dem Energieaufwand, der für die Bereitstellung von Erdgas oder Heizöl erforderlich ist.
Deutscher Markt entwickelt sich
Grundsätzlich erwartet die Branche in den kommenden Jahren eine deutliche Steigerung des Absatzes von Holzpellets und Pelletheizanlagen. Vorsichtige Schätzungen besagen, daß mit dem in Deutschland verfügbaren Sägerestholz etwa eine Viertel Million Einfamilienhäuser auf Pelletzentralheizungen umgestellt werden können.
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